Geschichte der Kreuzung
Friedrichstraße / Unter den Linden
 
 
1573 - Anlage eines Reitweges zwischen dem Berliner Stadtschloss und dem kurfürstlichen Jagdrevier im Tiergarten durch Kurfürst Johann Georg.  
 
1647 - Der Reitweg wird auf Befehl von Kurfürst Friedrich Wilhelm mit Bäumen bepflanzt und erhält 1734 den Namen „Unter den Linden“.  
 
1673 - Kurfürstin Dorothea lässt das Gebiet entlang des Reitweges parzellieren und die Grundstücke verkaufen. Bereits 1674 erhält die Siedlung Stadtrechte und wird 1681 nach ihrer Gründerin Dorotheenstadt benannt.  
 
1770-1776 - Im Zuge einer intensiven „Verschönerungspolitik“ lässt König Friedrich II. entlang der Linden 33 Häuser auf „königliche Kosten“ (Immediatbauten) errichten. Für die Planungen ist Hofarchitekt Georg Christian Unger zuständig.
 
 
 
 
1859 - Eröffnung des ,Hotel Victoria‘ Unter den Linden 46. Später kommt das berühmte ,Café Victoria‘ hinzu, welches die Straßenecke für Jahrzehnte prägte.  
 
1882 - Eröffnung des Bahnhofs Friedrichstraße. Dies führt dazu, dass sich im Umfeld des Bahnhofs viele Hotels und Vergnügungseinrichtungen ansiedeln. Der Aufstieg der Friedrichstraße zur Ausgehmeile Berlins ist nun nicht mehr aufzuhalten.  
 
1891 - An einem „schönen Tag“ (13. März) werden an der Kreuzung Friedrichstraße und Unter den Linden innerhalb von 16 Stunden 120.000 Fußgänger und 13.100 Wagen gezählt.
 
 
 
 
1945 - Totale Zerstörung des Quartiers durch den verheerenden Bombenangriff vom 3. Februar 1945.  
 
1964-1966 - Bau des ‚Hotel Unter den Linden‘ durch Günter Boy, Helmut Riechert, Heinz Scharlipp und Wolfgang Vieroth.  
 
2006 - Abriss des ‚Hotel Unter den Linden‘ und Baubeginn des neuen Gebäudeensembles an Berlins prominentester Ecke Friedrichstraße / Unter den Linden.  
 
2010/2011 - Fertigstellung des Upper Eastside Berlin